"Die rumänischen Karpaten"

…mit ihren dichten Wäldern erinnern die rumänischen Karpaten an Voralpengebirgslandschaften

Die rumänischen Karpaten erstrecken sich auf einem Drittel der Oberfläche Rumäniens, zumal sie, nach den Alpen, die zweitgrößte Gebirgskette Europas darstellen, beeindrucken sie nicht weniger durch ihre Pracht. Sie sind in drei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe stellen die Ostkarpaten dar, die sich von der nord-westlichen Grenze bis zum Prahova-Tal erstreckt.

Eine Besonderheit dieser Gruppe ist die Tatsache, daß hier die längste Gebirgskette vulkanischer Herkunft aus Europa zu finden ist, und zwar, die Gebirge Oas, Gutai, Tibles, Calimani, Gurghiu, Harghita, Bodoc und Baraolt. Die zweite Bergkette, die Südkarpaten, erstreckt sich zwischen dem Prahova-Tal und den Tälern der Flüsse Timis und Cerna.

Das Hauptkennzeichen dieser Gruppe sind die höchsten Gipfeln Rumäniens, welche 2500 m überschreiten (der Gipfel Moldoveanu aus dem Fogarascher Gebirge 2544 m, Negoiu 2535 m, Parangu Mare 2519 m, Peleaga 2509 m, Omu 2505m). Die Westkarpaten erstrecken sich im Westen des Landes, zwischen der Donau im Süden und dem Somesch Fluß im Norden. Sie sind, unter anderen, durch die berühmten Höhlen von Scarisoara bekannt.

Skigebiet im Naturschutzgebiet von Borsa Wintersport im Rodna-Gebirge

Das Resort, mit eingerichteter Skistation in den Karpaten, liegt im Rodnei-Gebirge (Orientali Karpaten) im Kreis Maramures, in einem Bereich, eine einzigartige Schönheit, die seine Traditionen bewahrt hat. Schneeferien in Rumänien, und Skifahren ist eher ein alter habbit, wie es hier vorgestellt wurde im späten 19. Jahrhundert.

Die Pisten erreichen eine Höhe 1200-1500 m, mit einer natürlich vorkommender Skisprungschanze (50 m hoch), einzigartig in Europa. Subalpines Klima mit einer durchschnittlichen Temperatur von Januar -7 ° C und eine durchschnittlicher Schneehöhe von 50 cm. Von anfang Dezember Schnee, dauert in der Regel bis April. Mit Après-Ski darf man dort allerdings nicht rechnen, wohl aber mit bodenständiger Behaglichkeit.

Auf dem Weg zur Skiabfahrt glitzerten Tannenäste in der Sonne wie mit Diamanten geschmückte Geschmeide. Hier und da gibt es auch einen Ausblick auf den Pietrosul Rodnei <2303>, seinen von der Sonne majestätisch vergoldeten Gipfel. Majestätisch, da er etwas abseits von dem Hauptkamm liegt und so noch grösser und imposanter erscheint, als er schon ist. Rodnai Gebirge, ein Rundblick: Unter uns liegen Borsa und das Wischau-Tal, das die nördliche Grenze zwischen dem Rodna- und dem Maramures-Gebirge bildet; im Hintergrund die felsige Toroiaga (1931 m), der Cearcánu (1849 m) und hinter dem Fichtenwald der Prislop-Pass.

Dann der breite Rücken des Gárgáláu (2195 m), schliesslich die Cimpoiesu-Spitze (1942 m), der Galatu-Gipfel (2048 m) und weiter in der Runde die Piatra Rea, die Buza Dealului (dahinter die Gipfel der Puzdrele – 2194 m) und der den Kreis schliessende Pietrosul, der höchste Gipfel des Rodna-Gebirges.

Wegbeschreibung: Das Resort kann erreicht werden, über den Weg DN18 oder DN17, oder mit dem Zug bis Viseu de Sus, wo man auf den Bus wechselt und bis Borsa fährt. Immer schön der Bergstrasse DN 18 hoch, dem Lauf des Borsa-Baches folgend zu den Wintersport-Möglichkeiten von Borsa (am Maramures). Wünsche einen schönen Urlaub in den rumänischen Karpaten!

Ein Bericht von Marco Schulti aus der Schweiz, http://reiseblog-marco.blogspot.com

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