MARCO POLO Reiseführer Rumänien: Reisen mit Insider-Tipps. Mit Reiseatlas Rumänien Was für ein Land! Rumänien gilt als Land der Schauergeschichten, erfundener und wahrer. Doch Dracula und Ceauceşcu sind Vergangenheit. Das neue EU-Land darf endlich mit seinen Pfunden wuchern – mit dem lieblichen Siebenbürgen und seiner mittelalterlichen Kultur, mit den farbenprächtigen Klöstern der melancholischen Moldau und mit der grandiosen Natur der Karpaten und des Donaudeltas. Sicher, die touristische Infrastruktur ist noch lückenhaft, doch gerade die unverfälsc (mehr…)

Incoming search terms:

Post to Twitter

Share

“Ostern in Rumänien”

Ostern in Rumänien

Wenn Sie Ostern mal hautnah in Rumänien erleben möchten, so sollten Sie zur Osterzeit nach Rumänien reisen. Aber denken Sie daran, Ostern in Rumänien fällt vom Datum nicht zwingend mit unseren Osterfeiertagen zusammen. Ostern in Rumänien ist der höchste Feiertag der orthodoxen Kirche und auch der höchste Feiertag des gesamten Kirchenjahres in Rumänien.

Die über zehntausend rumänischen Priester und Diakone haben zum Osterfest sichtlich alle Hände voll zu tun. Das dreitägige Osterfest nennt sich hier „Paste“. Genau wie bei uns in Deutschland, gibt es in Rumänien auch die streng geregelte vierzigtägige Fastenzeit vor Ostern.

Das heißt genau genommen: kein Fleisch, keine Eier, keine Milcherzeugnisse und kein Alkohol. Ostern in Rumänien heißt: das ganze Dorf feiert gemeinsam Ostern, wie auch alle anderen Festlichkeiten des Jahres. Einige Tage vor Ostern absolvieren die rumänischen Hausfrauen ausnahmslos die Frühlingsreinigung des Hauses, bemalen die Ostereier und bereiten die volkstümlichen Gerichte vor.

Dazu werden Lämmer geschlachtet und zu traditionellen Braten und Gerichten zubereitet. Schon am Grün-Donnerstag, der Tag vor Karfreitag, wird im Familienkreise ein Hefekranz mit Namen Pasca gebacken. Die Hausfrau nimmt dazu die Eier die am Morgen von den Hühnern frisch gelegt wurden. Zu später Stunde, genau um Mitternacht, zum Ostersonntag, versammeln sich die Rumänen vor Ihren Kirchen und nehmen feierlich an der zelebrierten Oster-Messe teil.

Die Kirchen sind sehr feierlich geschmückt und von einem Heer von angezündeten Kerzen ausgeleuchtet. Diese Oster-Messe stellt jedes Jahr einen sehr innigen religiösen Moment der Menschen dar. Die Auferstehung Jesu Christi. Zu dieser Oster-Messe bringen die Gläubigen Körbe voller Osterbrote und viele andere köstliche Sachen aus Küche und Keller.

Vor dem Altar werden diese Köstlichkeiten dann vom Priester gesegnet. Nach der Oster-Messe laufen die Menschen nach Hause, um mit der ganzen Familie zu feiern. Selbst die Schäfer aus den Bergen Rumäniens kehren zum Osterfest in ihre Dörfer zurück. Der Esstisch ist reich gedeckt.

Osterbrote werden aufgeschnitten, Lammgerichte wie Lammbraten und Lammbortsch(spezifisches Lammgericht) werden aufgetischt. Hefezopf und gewürzter Kuchen werden zum Nachtisch gereicht.

Die Osterfeiertage wie in den Klöstern der Bucovina, Valea Oltului oder Dobrogea stellen nach wie vor eine einzigartige religiöse Erfahrung des Osterfestes dar.

Und zum traditionellen Osterspaziergang sehen Sie dann, in den einzelnen rumänischen Regionen, die schönsten Trachten und Kostüme.

Einfach wunderbar, Sie müssen es einmal selbst hautnah erleben!

Incoming search terms:

Post to Twitter

Share

Rumänien Superatlas. 1:250 000. : Touristische Informationen. Ortsregister mit Postleitzahlen. CitypläneNo description for this product could be found, but have a look over at Amazon for reviews and other information.

Incoming search terms:

Post to Twitter

Share

Rumänien. Mehr als Dracula und Walachei Seit 2007 gehört Rumänien zur Europäischen Union. Doch das Land scheint nach wie vor weit weg vom westlichen Teil des Kontinents, wo es oft nur als »Armenhaus Europas« wahrgenommen wird. Dabei gibt es einen starken wirtschaftlichen Aufschwung, den man nicht nur in der blühenden Kulturhauptstadt Sibiu (Hermannstadt) besichtigen kann. Hilke Gerdes hat für einige Jahre in Bukarest gelebt und das Land intensiv bereist. Sie schildert den Alltag mit seinen Tücken, behandelt di (more…)
 

Incoming search terms:

Post to Twitter

Share

"Die rumänischen Karpaten"

…mit ihren dichten Wäldern erinnern die rumänischen Karpaten an Voralpengebirgslandschaften

Die rumänischen Karpaten erstrecken sich auf einem Drittel der Oberfläche Rumäniens, zumal sie, nach den Alpen, die zweitgrößte Gebirgskette Europas darstellen, beeindrucken sie nicht weniger durch ihre Pracht. Sie sind in drei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe stellen die Ostkarpaten dar, die sich von der nord-westlichen Grenze bis zum Prahova-Tal erstreckt.

Eine Besonderheit dieser Gruppe ist die Tatsache, daß hier die längste Gebirgskette vulkanischer Herkunft aus Europa zu finden ist, und zwar, die Gebirge Oas, Gutai, Tibles, Calimani, Gurghiu, Harghita, Bodoc und Baraolt. Die zweite Bergkette, die Südkarpaten, erstreckt sich zwischen dem Prahova-Tal und den Tälern der Flüsse Timis und Cerna.

Das Hauptkennzeichen dieser Gruppe sind die höchsten Gipfeln Rumäniens, welche 2500 m überschreiten (der Gipfel Moldoveanu aus dem Fogarascher Gebirge 2544 m, Negoiu 2535 m, Parangu Mare 2519 m, Peleaga 2509 m, Omu 2505m). Die Westkarpaten erstrecken sich im Westen des Landes, zwischen der Donau im Süden und dem Somesch Fluß im Norden. Sie sind, unter anderen, durch die berühmten Höhlen von Scarisoara bekannt.

Skigebiet im Naturschutzgebiet von Borsa Wintersport im Rodna-Gebirge

Das Resort, mit eingerichteter Skistation in den Karpaten, liegt im Rodnei-Gebirge (Orientali Karpaten) im Kreis Maramures, in einem Bereich, eine einzigartige Schönheit, die seine Traditionen bewahrt hat. Schneeferien in Rumänien, und Skifahren ist eher ein alter habbit, wie es hier vorgestellt wurde im späten 19. Jahrhundert.

Die Pisten erreichen eine Höhe 1200-1500 m, mit einer natürlich vorkommender Skisprungschanze (50 m hoch), einzigartig in Europa. Subalpines Klima mit einer durchschnittlichen Temperatur von Januar -7 ° C und eine durchschnittlicher Schneehöhe von 50 cm. Von anfang Dezember Schnee, dauert in der Regel bis April. Mit Après-Ski darf man dort allerdings nicht rechnen, wohl aber mit bodenständiger Behaglichkeit.

Auf dem Weg zur Skiabfahrt glitzerten Tannenäste in der Sonne wie mit Diamanten geschmückte Geschmeide. Hier und da gibt es auch einen Ausblick auf den Pietrosul Rodnei <2303>, seinen von der Sonne majestätisch vergoldeten Gipfel. Majestätisch, da er etwas abseits von dem Hauptkamm liegt und so noch grösser und imposanter erscheint, als er schon ist. Rodnai Gebirge, ein Rundblick: Unter uns liegen Borsa und das Wischau-Tal, das die nördliche Grenze zwischen dem Rodna- und dem Maramures-Gebirge bildet; im Hintergrund die felsige Toroiaga (1931 m), der Cearcánu (1849 m) und hinter dem Fichtenwald der Prislop-Pass.

Dann der breite Rücken des Gárgáláu (2195 m), schliesslich die Cimpoiesu-Spitze (1942 m), der Galatu-Gipfel (2048 m) und weiter in der Runde die Piatra Rea, die Buza Dealului (dahinter die Gipfel der Puzdrele – 2194 m) und der den Kreis schliessende Pietrosul, der höchste Gipfel des Rodna-Gebirges.

Wegbeschreibung: Das Resort kann erreicht werden, über den Weg DN18 oder DN17, oder mit dem Zug bis Viseu de Sus, wo man auf den Bus wechselt und bis Borsa fährt. Immer schön der Bergstrasse DN 18 hoch, dem Lauf des Borsa-Baches folgend zu den Wintersport-Möglichkeiten von Borsa (am Maramures). Wünsche einen schönen Urlaub in den rumänischen Karpaten!

Ein Bericht von Marco Schulti aus der Schweiz, http://reiseblog-marco.blogspot.com

Incoming search terms:

Post to Twitter

Share
 Page 1 of 2  1  2 »