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“Ostern in Rumänien”

Ostern in Rumänien

Wenn Sie Ostern mal hautnah in Rumänien erleben möchten, so sollten Sie zur Osterzeit nach Rumänien reisen. Aber denken Sie daran, Ostern in Rumänien fällt vom Datum nicht zwingend mit unseren Osterfeiertagen zusammen. Ostern in Rumänien ist der höchste Feiertag der orthodoxen Kirche und auch der höchste Feiertag des gesamten Kirchenjahres in Rumänien.

Die über zehntausend rumänischen Priester und Diakone haben zum Osterfest sichtlich alle Hände voll zu tun. Das dreitägige Osterfest nennt sich hier „Paste“. Genau wie bei uns in Deutschland, gibt es in Rumänien auch die streng geregelte vierzigtägige Fastenzeit vor Ostern.

Das heißt genau genommen: kein Fleisch, keine Eier, keine Milcherzeugnisse und kein Alkohol. Ostern in Rumänien heißt: das ganze Dorf feiert gemeinsam Ostern, wie auch alle anderen Festlichkeiten des Jahres. Einige Tage vor Ostern absolvieren die rumänischen Hausfrauen ausnahmslos die Frühlingsreinigung des Hauses, bemalen die Ostereier und bereiten die volkstümlichen Gerichte vor.

Dazu werden Lämmer geschlachtet und zu traditionellen Braten und Gerichten zubereitet. Schon am Grün-Donnerstag, der Tag vor Karfreitag, wird im Familienkreise ein Hefekranz mit Namen Pasca gebacken. Die Hausfrau nimmt dazu die Eier die am Morgen von den Hühnern frisch gelegt wurden. Zu später Stunde, genau um Mitternacht, zum Ostersonntag, versammeln sich die Rumänen vor Ihren Kirchen und nehmen feierlich an der zelebrierten Oster-Messe teil.

Die Kirchen sind sehr feierlich geschmückt und von einem Heer von angezündeten Kerzen ausgeleuchtet. Diese Oster-Messe stellt jedes Jahr einen sehr innigen religiösen Moment der Menschen dar. Die Auferstehung Jesu Christi. Zu dieser Oster-Messe bringen die Gläubigen Körbe voller Osterbrote und viele andere köstliche Sachen aus Küche und Keller.

Vor dem Altar werden diese Köstlichkeiten dann vom Priester gesegnet. Nach der Oster-Messe laufen die Menschen nach Hause, um mit der ganzen Familie zu feiern. Selbst die Schäfer aus den Bergen Rumäniens kehren zum Osterfest in ihre Dörfer zurück. Der Esstisch ist reich gedeckt.

Osterbrote werden aufgeschnitten, Lammgerichte wie Lammbraten und Lammbortsch(spezifisches Lammgericht) werden aufgetischt. Hefezopf und gewürzter Kuchen werden zum Nachtisch gereicht.

Die Osterfeiertage wie in den Klöstern der Bucovina, Valea Oltului oder Dobrogea stellen nach wie vor eine einzigartige religiöse Erfahrung des Osterfestes dar.

Und zum traditionellen Osterspaziergang sehen Sie dann, in den einzelnen rumänischen Regionen, die schönsten Trachten und Kostüme.

Einfach wunderbar, Sie müssen es einmal selbst hautnah erleben!

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Die rumänische Küche

Die traditionelle rumänische Küche

Keine Frage, die Menschen reisen nicht mit dem Ziel des guten Essens oder mal gut zu Speisen nach Rumänien. Aber es ist fast unmöglich, wenn Sie in den einzelnen Regionen von Rumänien unterwegs sind, an den äußerst leckeren Gerichten und Speisen, ohne das Ihnen das Wasser im Munde zusammen läuft, unberührt vorbeikommen.

Außerdem werden Sie diese traditionellen Gerichte, haben Sie sie erst mal gekostet, nie wieder vergessen.Sind Sie wieder zu Hause, werden Sie immer daran denken müssen, wie gut es geschmeckt hat. In der rumänischen Küche spiegelt sich die Geographie der einzelnen Regionen Rumäniens und vor allem die Geschichte von Rumänien vollkommen wieder.

Die Auswahl von regionalen Produkten, das sich wesentlich von einer Region zur nächsten unterscheidet, bietet ein überaus reichvolles Angebot an Obst, Gemüse, Käse, Fleisch und Getränken. Aber auch die Nachbar-Länder und die ehemaligen fremden Eroberer, die damal Rumänien besetzten,haben ihre Spuren in der lokalen Küche Rumäniens hinterlassen.

Rumänien ist einfach einzigartig in der Landschaft, mit Hügeln, Wiesen, gewaltigen Gebirgen, klaren Gewässern, dem Strand des Schwarzen Meeres und dem bewundernswertem Donau Delta beschenkt. Alle diese landestypischen Gegebenheiten haben zum existieren eine Austausches mit der Pflanzen- und Tierwelt ergeben, die miteinander in äußerst geschmackvolle Speisen verschmolzen sind.

Ein Beispiel sind die an den Hügeln, und am Fuße der Karpaten, sich ausdehnenden fruchtbaren Wiesen mit Apfel-, Birnen-, Kirschen-, Pfirsichen- und Aprikosenbäumen. Wie auch die Reihen von an Hängen wachsenden Weintrauben in den riesigen Weinbergen.

Oder die Schafszucht, die in Rumänien noch große Tradition ist und existenzgrundlage von vielen Rumänern darstellt. Eine solche Vielfalt und Ergiebigkeit jeder Region Rumäniens hat deshalb eine extrem verschiedenerlei spezifische Küche hervorgebracht.

Sie werden begeistert sein, wie gut es hier schmeckt!

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