Meine Reise von Rumänien an die Adria

Meine Reise von Rumänien an die Adria

Dorf in Rumänien

Meine letzte Tour führte mich nach Rumänien und die Anreise erfolgte mit dem Bus. Das ist zwar anstrengend aber dabei bekomme ich einen langsamen Einstieg in das Land. Komme ich mit dem Flugzeug an, bin ich schnell in eine andere Welt ohne Vorbereitung.

Nachdem der Eiserne Vorhang gefallen ist, habe ich das Land schon einige Male besucht. Bei jeder Reise konnte ich die guten Entwicklungen sehen. So war es auch bei dieser Tour. So bin ich mit dem Bus von Berlin über Budapest in Brasov angekommen.

Diese Stadt befindet sich in Siebenbürgen und das wollte ich mir anschauen. Gegründet hat diese Stadt Ritterbrüdern des deutschen Ordens im 13. Jahrhundert und gaben den Namen Kronstadt. Diese Stadt entwickelte sich zu einem Zentrum der deutschen Kultur. In den nächsten Jahrhunderten kamen viele Auswanderer aus Sachsen und aus Schwaben.

Leider haben viele einheimische Deutsche in der Zeit des kommunistischen Regimes das Land verlassen. Heute ist die Stadt wieder eine Perle der Karpaten, denn mit finanziellen Mitteln der EU wurde vieles neu gebaut. Besonders die Innenstadt ist ein sehenswerter Ort.

Ich habe auch einen Ausflug zu dem Schloss Bran unternommen. Dieses Schloss befand sich im Besitz vom Graf Dracula. Nach sieben Tagen Aufenthalt hieß es von Brasov Abschied nehmen. Es ging mit dem Bus zurück nach Budapest und nach einer kurzen Stippvisite weiter nach Kroatien.

Die Busfahrt war ausgesprochen unterhaltsam, denn ich lernte eine junge Frau aus Schweden kennen und sie wollte an die Adriaküste. Ich habe mich ihr angeschlossen und so sind wir im Zadar gelandet. Hier haben wir die eindrucksvolle Altstadt erlebt.

Auch waren wir am Meer und hier haben wir den Strand von Borik besucht. Aber das Aalen am Strand ist nichts für mich und so habe ich den Hafen erkundet. Nach einer Woche habe ich unsere Ferienwohnung – die im Vergleich zu den Ferienwohnung in Deutschland sehr spartanisch eingerichtet war – verlassen ging es über Zagreb zurück nach Berlin.

Post to Twitter

Share

Transsilvanien Siebenbürgen

Transsilvanien oder Siebenbürgen
Transsilvanien

Transsilvanien, eine eingedeutschte Bezeichnung
und so in Westeuropa bekannt.

Transsilvanien bzw. Transsylvanien war in mittelalterlichen Dokumenten gebräuchlich.

Transilvania oder Ardeal, wie es die Rumänen nennen ist unter mehreren Bezeichnungen bekannt. So ist die ungarische Bezeichnung Erdély, dies wird abgeleitet von Erdő-elve was im ungarischen für Wald steht.

Der lateinische Name „Transsilvania“, der sich nur in der Schreibweise von der Bezeichnung der Rumänen unterscheidet, wird abgeleitet von Terra Transsilvana. Dies bedeutet „Land jenseits der Wälder.

In der deutschen Sprache ist Transsilvania, Transsilvanien, unter dem Namen Siebenbürgen bekannt der bereits 1296, in einer Urkunde, erwähnt wurde.

Über die Herkunft des Namens gibt es mehrere Theorien Eine davon bezieht sich auf die „ Sieben Stühle“ die sowohl ein historisches Gebiet auf dem Königsboden in Siebenbürgen als auch die offiziellen Verwaltungseinheiten der Nationsuniversität der Siebenbürger Sachsen beschreibt.

Das Gebiet der Sieben Stühle, als administrative Einheit der Hermannstädter Provinz wurde damals als Siebenbürgen bezeichnet. Erst später wurde das mit diesem Begriff zu benennende Gebiet erweitert und erschloss sich dann über ganz Ardeal.

Lesen Sie hier weiter intressantes über Transsilvanien….

Meine Empfehlung: Urlaub in Siebenbürgen / Transsilvanien.

Post to Twitter

Share

MARCO POLO Reiseführer Rumänien: Reisen mit Insider-Tipps. Mit Reiseatlas Rumänien Was für ein Land! Rumänien gilt als Land der Schauergeschichten, erfundener und wahrer. Doch Dracula und Ceauceşcu sind Vergangenheit. Das neue EU-Land darf endlich mit seinen Pfunden wuchern – mit dem lieblichen Siebenbürgen und seiner mittelalterlichen Kultur, mit den farbenprächtigen Klöstern der melancholischen Moldau und mit der grandiosen Natur der Karpaten und des Donaudeltas. Sicher, die touristische Infrastruktur ist noch lückenhaft, doch gerade die unverfälsc (mehr…)

Post to Twitter

Share

Meine Reise in Rumänien begann in Oradea nach Arad, Timisoara, Deva, Sebes, Sibiu, Medias, Sighisoara, Fagaras, Brasov, Sinaia, Ploiesti, Bukarest, Constanta, Mangalia, Vama Veche und noch einige Orte links und rechts der Straße.

Ich war begeistert, wirklich, was für ein schönes Land. In eine Welt die gleich hinter Ungarn anfängt und sich bis ans Schwarze Meer erstreckt.

Umgeben von der Ukraine, Moldawien, Bulgarien und Serbien-Montenegro.

In vielen Gesprächen merke ich das die Vorstellungskraft wo Rumänien liegt, bei vielen Deutschen hier schon aufhört. Gehört es eigentlich zu Europa?

Was ich sofort zu hören bekomme sind Worte wie Dracula, Zigeuner und Schwarzes Meer. Aber wirklich weiß keiner mehr über das geheimnisvolle Land.

Meine Erfahrungen haben mir auf jedem Fall gezeigt, das Rumänien einiges mehr zu bieten hat und ein wundervolles faszinierendes Land ist.

Eine Reise nach Rumänien kann ich Ihnen auf das wärmste empfehlen. Ich lernte das Rumänische Volk als sehr freundlich, aufgeschlossen, hilfsbereit und vor allem gastfreundlich kennen.

Die Gastfreundlichkeit empfand ich hier in Rumänien, gegenüber anderen Ländern als sehr ausgeprägt.

Sie werden eine einzigartige, atemberaubende Landschaft, die sich von Region zu Region fortsetzt, vorfinden, das Sie immer wieder ins Staunen versetzt.

Egal ob es die Provinz Maramures im Nordwesten Rumäniens, die Provinz Crisana im äußersten Nordwesten Rumäniens, die Provinz Transilvania in der Mitte(das Herz genannt) Rumäniens, die Provinz Banat im äußern Westen. Die Provinz Oltenia im Süden und Südwesten(auch kleine Walachei genannt), die Provinz Muntenia im Süden(als Walachei bekannt), die Provinz Dobrogea im Osten(mit Zugang zum Schwarzen Meer) und die Provinz Moldova im äußersten Nordosten.

Sind Sie erst einmal im Land, sind Sie schnell in mitten von unvergleichlichen Naturschönheiten, gewaltigen schroffen Bergen, steilen, engen Passstraßen, einer nie gesehenen artenreichen Tier- und Pflanzenwelt umgeben.

Los geht´s! Entdecken Sie Rumänien!"… und dann planen Sie schon mal Ihren Rumänien Urlaub!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen genauso erlebnisreichen Rumänien-Urlaub wie ich ihn erleben durfte, und vielleicht auch im Wohnmobil.

 

Post to Twitter

Share

“Ostern in Rumänien”

Ostern in Rumänien

Wenn Sie Ostern mal hautnah in Rumänien erleben möchten, so sollten Sie zur Osterzeit nach Rumänien reisen. Aber denken Sie daran, Ostern in Rumänien fällt vom Datum nicht zwingend mit unseren Osterfeiertagen zusammen. Ostern in Rumänien ist der höchste Feiertag der orthodoxen Kirche und auch der höchste Feiertag des gesamten Kirchenjahres in Rumänien.

Die über zehntausend rumänischen Priester und Diakone haben zum Osterfest sichtlich alle Hände voll zu tun. Das dreitägige Osterfest nennt sich hier „Paste“. Genau wie bei uns in Deutschland, gibt es in Rumänien auch die streng geregelte vierzigtägige Fastenzeit vor Ostern.

Das heißt genau genommen: kein Fleisch, keine Eier, keine Milcherzeugnisse und kein Alkohol. Ostern in Rumänien heißt: das ganze Dorf feiert gemeinsam Ostern, wie auch alle anderen Festlichkeiten des Jahres. Einige Tage vor Ostern absolvieren die rumänischen Hausfrauen ausnahmslos die Frühlingsreinigung des Hauses, bemalen die Ostereier und bereiten die volkstümlichen Gerichte vor.

Dazu werden Lämmer geschlachtet und zu traditionellen Braten und Gerichten zubereitet. Schon am Grün-Donnerstag, der Tag vor Karfreitag, wird im Familienkreise ein Hefekranz mit Namen Pasca gebacken. Die Hausfrau nimmt dazu die Eier die am Morgen von den Hühnern frisch gelegt wurden. Zu später Stunde, genau um Mitternacht, zum Ostersonntag, versammeln sich die Rumänen vor Ihren Kirchen und nehmen feierlich an der zelebrierten Oster-Messe teil.

Die Kirchen sind sehr feierlich geschmückt und von einem Heer von angezündeten Kerzen ausgeleuchtet. Diese Oster-Messe stellt jedes Jahr einen sehr innigen religiösen Moment der Menschen dar. Die Auferstehung Jesu Christi. Zu dieser Oster-Messe bringen die Gläubigen Körbe voller Osterbrote und viele andere köstliche Sachen aus Küche und Keller.

Vor dem Altar werden diese Köstlichkeiten dann vom Priester gesegnet. Nach der Oster-Messe laufen die Menschen nach Hause, um mit der ganzen Familie zu feiern. Selbst die Schäfer aus den Bergen Rumäniens kehren zum Osterfest in ihre Dörfer zurück. Der Esstisch ist reich gedeckt.

Osterbrote werden aufgeschnitten, Lammgerichte wie Lammbraten und Lammbortsch(spezifisches Lammgericht) werden aufgetischt. Hefezopf und gewürzter Kuchen werden zum Nachtisch gereicht.

Die Osterfeiertage wie in den Klöstern der Bucovina, Valea Oltului oder Dobrogea stellen nach wie vor eine einzigartige religiöse Erfahrung des Osterfestes dar.

Und zum traditionellen Osterspaziergang sehen Sie dann, in den einzelnen rumänischen Regionen, die schönsten Trachten und Kostüme.

Einfach wunderbar, Sie müssen es einmal selbst hautnah erleben!

Post to Twitter

Share
 Page 1 of 5  1  2  3  4  5 »